Pflanzenschutz im Ackerbau und Grünland

Winterraps mit Biene
Winterraps mit Biene
© LELF

Die Aufgaben ergeben sich  aus dem Pflanzenschutzgesetz vom 6. Februar 2012. Der Paragraf 59 regelt die Durchführung in den Ländern. Aufgabenschwerpunkte sind die Überwachung der Pflanzenbestände auf Schaderreger und die Aufklärung und Schulung der Anwender zur guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz. Ziel ist es die Kulturpflanzen vor Schäden zu bewahren, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbundenen Risiken für Mensch, Tier und Naturhaushalt zu vermindern und die im Nationalen Aktionsplan formulierten Ziele zu erreichen.

Die Aufgaben ergeben sich  aus dem Pflanzenschutzgesetz vom 6. Februar 2012. Der Paragraf 59 regelt die Durchführung in den Ländern. Aufgabenschwerpunkte sind die Überwachung der Pflanzenbestände auf Schaderreger und die Aufklärung und Schulung der Anwender zur guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz. Ziel ist es die Kulturpflanzen vor Schäden zu bewahren, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbundenen Risiken für Mensch, Tier und Naturhaushalt zu vermindern und die im Nationalen Aktionsplan formulierten Ziele zu erreichen.

  • Warndienst

    Es erfolgt eine regelmäßige Überwachung der landwirtschaftlichen Kulturen einschließlich des Grünlandes hinsichtlich des Auftretens von Schadorganismen, die qualitative und quantitative Beeinträchtigungen der Kulturpflanzen verursachen.

    Pflanzenschutzhinweise mit der Darstellung der aktuellen phytosanitären Situation unterstützen die Landwirte bei der Bekämpfungsentscheidung, der Wahl des optimalen Bekämpfungstermins sowie beim sach- und umweltgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

    Jährlich erfolgt die Herausgabe einer Broschüre für Landwirte und Pflanzenschutzmittelanwender zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau und Grünland unter Beachtung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz.

    Große Bedeutung hat die Erarbeitung von vorbeugenden Maßnahmen und gezielten Regulierungsstrategien zur Abwehr von Schadorganismen unter Berücksichtigung der Aspekte des Umwelt- und Verbraucherschutzes.

    Unter Beachtung der aktuellen Witterungssituation werden Prognosemodelle zur optimalen Terminisierung eingesetzt, es erfolgt eine Validierung von Prognosemodellen zum Schaderregerauftreten im Ackerbau für das Land Brandenburg.

    Zunehmende Bedeutung hat die Entwicklung neuer Bekämpfungsstrategien gegen invasive Schaderreger und Unkräuter.

    Es erfolgt eine regelmäßige Überwachung der landwirtschaftlichen Kulturen einschließlich des Grünlandes hinsichtlich des Auftretens von Schadorganismen, die qualitative und quantitative Beeinträchtigungen der Kulturpflanzen verursachen.

    Pflanzenschutzhinweise mit der Darstellung der aktuellen phytosanitären Situation unterstützen die Landwirte bei der Bekämpfungsentscheidung, der Wahl des optimalen Bekämpfungstermins sowie beim sach- und umweltgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

    Jährlich erfolgt die Herausgabe einer Broschüre für Landwirte und Pflanzenschutzmittelanwender zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau und Grünland unter Beachtung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz.

    Große Bedeutung hat die Erarbeitung von vorbeugenden Maßnahmen und gezielten Regulierungsstrategien zur Abwehr von Schadorganismen unter Berücksichtigung der Aspekte des Umwelt- und Verbraucherschutzes.

    Unter Beachtung der aktuellen Witterungssituation werden Prognosemodelle zur optimalen Terminisierung eingesetzt, es erfolgt eine Validierung von Prognosemodellen zum Schaderregerauftreten im Ackerbau für das Land Brandenburg.

    Zunehmende Bedeutung hat die Entwicklung neuer Bekämpfungsstrategien gegen invasive Schaderreger und Unkräuter.

  • Durchführung von Kontrollen

    Regelmäßig werden entsprechend des Bund-Länder-Kontrollprogrammes Kontrollen bei landwirtschaftlichen Unternehmen und Dienstleistungsunternehmen (speziell Pflanzenschutzmittelanwender) zur Einhaltung der pflanzenschutzrechtlichen Bestimmungen im Ackerbau und Grünland durchgeführt. Insbesondere werden kontrolliert:

    • Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern und Saumbiotopen
    • Einhaltung der Bienenschutzbestimmungen
    • Einhaltung der Indikationszulassung
    • Sachkundigkeit beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

    Regelmäßig werden entsprechend des Bund-Länder-Kontrollprogrammes Kontrollen bei landwirtschaftlichen Unternehmen und Dienstleistungsunternehmen (speziell Pflanzenschutzmittelanwender) zur Einhaltung der pflanzenschutzrechtlichen Bestimmungen im Ackerbau und Grünland durchgeführt. Insbesondere werden kontrolliert:

    • Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern und Saumbiotopen
    • Einhaltung der Bienenschutzbestimmungen
    • Einhaltung der Indikationszulassung
    • Sachkundigkeit beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

  • Prüfung von Pflanzenschutzmitteln

    Entsprechend den aktuellen Problemen im Ackerbau und Grünland erfolgt die Durchführung beziehungsweise Beauftragung von Feldversuchen, insbesondere zur:

    • Ermittlung des notwendigen Pflanzenschutzmittelaufwandes,
    • Bestimmung des optimalen Bekämpfungstermins 
    • Validierung von Prognosemodellen
    • Schließung von Bekämpfungslücken im Bereich Ackerbau und Grünland nach Paragraf 18a Pflanzenschutzgesetz
    • Ermittlung der vorhandenen Pflanzenschutzmittelresistenzen gegenüber Schaderregern und Prüfung von geeigneten Maßnahmen als Voraussetzung zur Entwicklung wirksamer Antiresistenzstrategien

    Entsprechend den aktuellen Problemen im Ackerbau und Grünland erfolgt die Durchführung beziehungsweise Beauftragung von Feldversuchen, insbesondere zur:

    • Ermittlung des notwendigen Pflanzenschutzmittelaufwandes,
    • Bestimmung des optimalen Bekämpfungstermins 
    • Validierung von Prognosemodellen
    • Schließung von Bekämpfungslücken im Bereich Ackerbau und Grünland nach Paragraf 18a Pflanzenschutzgesetz
    • Ermittlung der vorhandenen Pflanzenschutzmittelresistenzen gegenüber Schaderregern und Prüfung von geeigneten Maßnahmen als Voraussetzung zur Entwicklung wirksamer Antiresistenzstrategien

  • Aufklärung zum Pflanzenschutzrecht

    Wichtiges Anliegen des Pflanzenschutzdienstes ist die Information, Aufklärung und Beratung zum umwelt- und verbraucherschutzorientierten Pflanzenschutz. Dazu werden Informationsveranstaltungen zum sachkundigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Feldbegehungen, Feldtage und Winterschulungen durchgeführt.

    Wichtiges Anliegen des Pflanzenschutzdienstes ist die Information, Aufklärung und Beratung zum umwelt- und verbraucherschutzorientierten Pflanzenschutz. Dazu werden Informationsveranstaltungen zum sachkundigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Feldbegehungen, Feldtage und Winterschulungen durchgeführt.

  • Kulturlandschaftsprogramm KULAP

    Grundsätzlich dürfen auf Grünlandflächen, die im KULAP-Programm angemeldet sind, keine chemischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Im Ausnahmefall kann die Erteilung von Genehmigungen zum Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf KULAP-Flächen bei den zuständigen Ämtern der Landkreise beantragt werden.

    Grundsätzlich dürfen auf Grünlandflächen, die im KULAP-Programm angemeldet sind, keine chemischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Im Ausnahmefall kann die Erteilung von Genehmigungen zum Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf KULAP-Flächen bei den zuständigen Ämtern der Landkreise beantragt werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer ISIP-Seite.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer ISIP-Seite.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Landwirtschaft
 

Kontakt

Abteilung 3 - Pflanzenschutzdienst
Abteilung:
Pflanzenschutz im Ackerbau, Grünland
Ansprechpartner:
Karin Krüger
E-Mail:
karin.krueger@­lelf.brandenburg.de
Telefon:
+49 33702 211 3670