Tierzuchtreport: Schweine
Bestandsentwicklung
Mit Stichtag 3. November 2025 wurden in Brandenburg 584.600 Schweine gezählt. Das waren 32.100 mehr als im Vorjahr und damit 5,8 Prozent über dem Bestand des letzten Jahres.
Die Bestände an schwereren Mastschweinen (> 100 kg), der Zuchteberbestand sowie der Bestand an nicht tragendenden Sauen reduzierten sich, alle anderen Kategorien legten etwas zu. Am deutlichsten zeigte sich der Bestandsanstieg bei tragenden Jungsauen mit einem Plus von 21 Prozent auf 9.600 Jungsauen. In Tabelle TZR25.SW1 ist die Entwicklung des Schweinebestandes nach Alters- und Nutzungsklassen ausgewiesen. Die Darstellung TZR25.SW1 zeigt die Entwicklung des Schweine- und Sauenbestandes in Brandenburg der letzten zehn Jahre auf.
Mit Stichtag 3. November 2025 wurden in Brandenburg 584.600 Schweine gezählt. Das waren 32.100 mehr als im Vorjahr und damit 5,8 Prozent über dem Bestand des letzten Jahres.
Die Bestände an schwereren Mastschweinen (> 100 kg), der Zuchteberbestand sowie der Bestand an nicht tragendenden Sauen reduzierten sich, alle anderen Kategorien legten etwas zu. Am deutlichsten zeigte sich der Bestandsanstieg bei tragenden Jungsauen mit einem Plus von 21 Prozent auf 9.600 Jungsauen. In Tabelle TZR25.SW1 ist die Entwicklung des Schweinebestandes nach Alters- und Nutzungsklassen ausgewiesen. Die Darstellung TZR25.SW1 zeigt die Entwicklung des Schweine- und Sauenbestandes in Brandenburg der letzten zehn Jahre auf.
Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e. V. German Genetic, Regionalbüro Nord/Ost
2024 haben der Hybridschweinezuchtverband Nord-Ost e. V. (HSZV) und der Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e. V. fusioniert, mit Geschäftssitz in Stuttgart.
Dessen Regionalbüro Nord/Ost in Malchin in Mecklenburg-Vorpommern betreut in Brandenburg noch 19 Betriebe mit einem Sauenbestand von 973 Tieren. Im Zuchtbuch werden 484 Reinzuchtsauen der Rassen Deutsche Landrasse und Deutsches Edelschwein sowie 25 Sauen der Rasse Sattelschwein als Genreserve geführt (Tabelle TZR25.SW2).
Nach der Eigenleistungsprüfung im Feld erfolgte für 42 Eber (+12 zum Vorjahr) die Entscheidung zur Verwendung in der Zucht (Tabelle TZR24.SW3).
Für 29 Eber erfolgte eine Nachzuchtbeurteilung. Im Durchschnitt wurden 18 Töchter pro Eber geprüft (Tabelle TZR24.SW4).
2024 haben der Hybridschweinezuchtverband Nord-Ost e. V. (HSZV) und der Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e. V. fusioniert, mit Geschäftssitz in Stuttgart.
Dessen Regionalbüro Nord/Ost in Malchin in Mecklenburg-Vorpommern betreut in Brandenburg noch 19 Betriebe mit einem Sauenbestand von 973 Tieren. Im Zuchtbuch werden 484 Reinzuchtsauen der Rassen Deutsche Landrasse und Deutsches Edelschwein sowie 25 Sauen der Rasse Sattelschwein als Genreserve geführt (Tabelle TZR25.SW2).
Nach der Eigenleistungsprüfung im Feld erfolgte für 42 Eber (+12 zum Vorjahr) die Entscheidung zur Verwendung in der Zucht (Tabelle TZR24.SW3).
Für 29 Eber erfolgte eine Nachzuchtbeurteilung. Im Durchschnitt wurden 18 Töchter pro Eber geprüft (Tabelle TZR24.SW4).
Geschwister- und Nachkommenprüfung auf Mast- und Schlachtleistung
Die Geschwister- und Nachkommenprüfung auf Mast- und Schlachtleistung ist ein wichtigstes Instrument zur effektiven Steuerung der Zucht in den Betrieben.
Das Prüfgeschehen der letzten zehn Jahre ist in Tabelle TZR25.SW5 und Darstellung TZR25.SW2 dargestellt. Die Umfänge betreffen hauptsächlich die Mutterrassen Landrasse und Edelschwein und bewegen sich um die 100 bis 450 Tiere pro Jahr. Aufgrund der rückläufigen Tierbestände und Anzahl an Zuchttieren werden seit einigen Jahren nicht mehr nur die Kastrate der Mutterrassen auf Station geprüft, sondern auch die Sauen dieser Rassen mit identischer Prüfung für beide Geschlechter. Die Ergebnisse der auf Station geprüften Sauen der Mutterrassen werden in diesem Jahr erstmalig im Tierzuchreport berücksichtigt.
Bei den Vaterrassen sind Kreuzungen von Pietrain mit Duroc von überwiegendem Interesse. Auch 2025 konnten leider keine Prüfungen beim Sattelschwein wie auch bei der gefährdeten Rasse Leicoma erfolgten.
Die Geschwister- und Nachkommenprüfung auf Mast- und Schlachtleistung ist ein wichtigstes Instrument zur effektiven Steuerung der Zucht in den Betrieben.
Das Prüfgeschehen der letzten zehn Jahre ist in Tabelle TZR25.SW5 und Darstellung TZR25.SW2 dargestellt. Die Umfänge betreffen hauptsächlich die Mutterrassen Landrasse und Edelschwein und bewegen sich um die 100 bis 450 Tiere pro Jahr. Aufgrund der rückläufigen Tierbestände und Anzahl an Zuchttieren werden seit einigen Jahren nicht mehr nur die Kastrate der Mutterrassen auf Station geprüft, sondern auch die Sauen dieser Rassen mit identischer Prüfung für beide Geschlechter. Die Ergebnisse der auf Station geprüften Sauen der Mutterrassen werden in diesem Jahr erstmalig im Tierzuchreport berücksichtigt.
Bei den Vaterrassen sind Kreuzungen von Pietrain mit Duroc von überwiegendem Interesse. Auch 2025 konnten leider keine Prüfungen beim Sattelschwein wie auch bei der gefährdeten Rasse Leicoma erfolgten.
Ergebnisse aus der Geschwister- und Nachkommenprüfung
Das Abgangsgeschehen ist immer auch ein Spiegelbild der gesundheitlichen Situation der Herkunftsbestände der geprüften Tiere. Die Abgänge in der Aufzucht und in der Mast liegen mit insgesamt 7,3 Prozent, zwar im Normbereich, aber etwas höher als in den Vorjahren (Tabelle TZR25.SW6).
Alle detailierten Leistungen für die einzelnen Rassen sind in den Tabellen TZR25.SW7 und TZR25.SW8 dargestellt. Zum Vergleich wird, sofern verfügbar, der Durchschnitt der vorangegangenen 4 Jahre herangezogen. Einen längeren Rückblick der wichtigsten Rassen in den wichtigsten Merkmalen enthalten die Tabellen TZR24.SW9 bis TZR24.SW12.
Das Abgangsgeschehen ist immer auch ein Spiegelbild der gesundheitlichen Situation der Herkunftsbestände der geprüften Tiere. Die Abgänge in der Aufzucht und in der Mast liegen mit insgesamt 7,3 Prozent, zwar im Normbereich, aber etwas höher als in den Vorjahren (Tabelle TZR25.SW6).
Alle detailierten Leistungen für die einzelnen Rassen sind in den Tabellen TZR25.SW7 und TZR25.SW8 dargestellt. Zum Vergleich wird, sofern verfügbar, der Durchschnitt der vorangegangenen 4 Jahre herangezogen. Einen längeren Rückblick der wichtigsten Rassen in den wichtigsten Merkmalen enthalten die Tabellen TZR24.SW9 bis TZR24.SW12.
Ergebnisse aus der Herkunftsprüfung
Die Herkunftsprüfungen dienen der Überprüfung des Zuchtfortschrittes in der Gebrauchszucht und zur Testung von neuer Genetik. Die Qualität der geprüften Tiere zeigt detailliert Tabelle TZR24.SW13. Abgänge von 1,6 Prozent in der Aufzucht und 1,2 Prozent in der Mast weisen auf einen sehr guten Gesundheitszustand der geprüften Tiere hin (Tabelle TZR24.SW14).
In 2025 wurde ein entsprechendes Anpaarungsspektrum geprüft. Der Einsatz von Duroc als Kreuzungspartner für unterschiedliche Rassen und Kreuzungen spielt hierbei eine wichtige Rolle (Tabelle TZR24.SW15). In der Einfachkreuzung wurden im Durchschnitt 1.128 Gramm Masttagszunahmen erreicht, bei gleichbleibend guter Futteraufnahme.
Zur Orientierung für die Gestaltung des Mastschweinemanagements im Betrieb kann die detaillierte Auswertung der Leistungsvariation aus Tabelle TZR24.SW16 herangezogen werden.
Die Herkunftsprüfungen dienen der Überprüfung des Zuchtfortschrittes in der Gebrauchszucht und zur Testung von neuer Genetik. Die Qualität der geprüften Tiere zeigt detailliert Tabelle TZR24.SW13. Abgänge von 1,6 Prozent in der Aufzucht und 1,2 Prozent in der Mast weisen auf einen sehr guten Gesundheitszustand der geprüften Tiere hin (Tabelle TZR24.SW14).
In 2025 wurde ein entsprechendes Anpaarungsspektrum geprüft. Der Einsatz von Duroc als Kreuzungspartner für unterschiedliche Rassen und Kreuzungen spielt hierbei eine wichtige Rolle (Tabelle TZR24.SW15). In der Einfachkreuzung wurden im Durchschnitt 1.128 Gramm Masttagszunahmen erreicht, bei gleichbleibend guter Futteraufnahme.
Zur Orientierung für die Gestaltung des Mastschweinemanagements im Betrieb kann die detaillierte Auswertung der Leistungsvariation aus Tabelle TZR24.SW16 herangezogen werden.
Fruchtbarkeits- und Mastleistungsergebnisse der Betriebe
Der Bericht enthält in Tabelle TZR24.SW17 Fruchtbarkeits- und Mastleistungsergebnisse aus Betrieben, die durch die beiden Schweinespezialberatungsunternehmen Hiebert Controlling & Spezialberatung, Lauchhammer und Schweinekontroll- und Beratungsring Mecklenburg-Vorpommern, kontrolliert wurden.
Der Bericht enthält in Tabelle TZR24.SW17 Fruchtbarkeits- und Mastleistungsergebnisse aus Betrieben, die durch die beiden Schweinespezialberatungsunternehmen Hiebert Controlling & Spezialberatung, Lauchhammer und Schweinekontroll- und Beratungsring Mecklenburg-Vorpommern, kontrolliert wurden.