2026: Internationales Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums
Ein globaler Aufruf zur Wertschätzung der Weidetierhaltung
Die Vereinten Nationen (UN) erklärten das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums (International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP)). Diese globale Initiative wird von 100 Ländern und über 300 Organisationen unterstützt und soll die Bedeutung der Weidetierhaltung und ihrer positiven Auswirkungen auf die Umwelt und Gesellschaft weltweit aufzeigen.
Weiden sind nicht nur eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Rinder, Schafe oder Pferde, sondern spielen auch eine Schlüsselrolle im Erhalt und der Förderung von Ökosystemen. Beispielsweise bringen die Exkremente der Weidetiere nicht nur natürliche Nährstoffe zurück in den Boden, sondern sind eine Nährstoffquelle und Lebensraum für viele Insekten. Diese sind wiederum als Primärkonsumenten ein wichtiges Mitglied in der Nahrungskette, wovon Sekundärkonsumenten, wie zum Beispiel zahlreiche Vogelarten, profitieren. Darüber hinaus kann das „Weiterziehen“ von Tieren über verschiedene Weideflächen dazu beitragen, Pflanzensamen durch Fell, Wolle und Kot zu transportieren, wodurch Biotope miteinander vernetzt werden und der genetische Austausch zwischen den Populationen erhöht wird.
Dies sind nur einige Beispiele, welche unterstreichen, wie hoch die Bedeutung der Weidehaltung und des Hirtentums für den Erhalt und der Förderung von Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit ist, sowie für die Pflege von Kulturlandschaften (zum Beispiel Magerrasen und Heidelandschaften) und dem Klimaschutz.
Brandenburg hat eine Dauergrünlandfläche von fast 300.000 Hektar, wovon circa 70 Prozent als Weidefläche genutzt werden (Stand 2023; Statistisches Bundesamt). Dabei macht den höchsten Anteil die Haltung von Mutterkühen und -schafen aus, welche auch zusätzlich Ackerflächen beweiden.
Die Weidetierhaltung in Brandenburg wurde jedoch im Laufe der letzten Jahre zunehmend vor Herausforderungen gestellt: einerseits durch die immer häufiger vorkommenden Wetterextreme, wie Trockenperioden in den Sommermonaten, aber auch durch die steigende Anzahl von Beutegreifern, wie dem Wolf.
Vor diesem Hintergrund möchte das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) auf die Bedeutsamkeit der Weidetierhaltung und unverzichtbare Funktion des Grünlandes aufmerksam machen und lädt daher in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Grünlandverband (DGV) herzlich zum 1. Brandenburger Grünlandtag am 17. März 2026 an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) ein.
5. März 2026
Die Vereinten Nationen (UN) erklärten das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums (International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP)). Diese globale Initiative wird von 100 Ländern und über 300 Organisationen unterstützt und soll die Bedeutung der Weidetierhaltung und ihrer positiven Auswirkungen auf die Umwelt und Gesellschaft weltweit aufzeigen.
Weiden sind nicht nur eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Rinder, Schafe oder Pferde, sondern spielen auch eine Schlüsselrolle im Erhalt und der Förderung von Ökosystemen. Beispielsweise bringen die Exkremente der Weidetiere nicht nur natürliche Nährstoffe zurück in den Boden, sondern sind eine Nährstoffquelle und Lebensraum für viele Insekten. Diese sind wiederum als Primärkonsumenten ein wichtiges Mitglied in der Nahrungskette, wovon Sekundärkonsumenten, wie zum Beispiel zahlreiche Vogelarten, profitieren. Darüber hinaus kann das „Weiterziehen“ von Tieren über verschiedene Weideflächen dazu beitragen, Pflanzensamen durch Fell, Wolle und Kot zu transportieren, wodurch Biotope miteinander vernetzt werden und der genetische Austausch zwischen den Populationen erhöht wird.
Dies sind nur einige Beispiele, welche unterstreichen, wie hoch die Bedeutung der Weidehaltung und des Hirtentums für den Erhalt und der Förderung von Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit ist, sowie für die Pflege von Kulturlandschaften (zum Beispiel Magerrasen und Heidelandschaften) und dem Klimaschutz.
Brandenburg hat eine Dauergrünlandfläche von fast 300.000 Hektar, wovon circa 70 Prozent als Weidefläche genutzt werden (Stand 2023; Statistisches Bundesamt). Dabei macht den höchsten Anteil die Haltung von Mutterkühen und -schafen aus, welche auch zusätzlich Ackerflächen beweiden.
Die Weidetierhaltung in Brandenburg wurde jedoch im Laufe der letzten Jahre zunehmend vor Herausforderungen gestellt: einerseits durch die immer häufiger vorkommenden Wetterextreme, wie Trockenperioden in den Sommermonaten, aber auch durch die steigende Anzahl von Beutegreifern, wie dem Wolf.
Vor diesem Hintergrund möchte das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) auf die Bedeutsamkeit der Weidetierhaltung und unverzichtbare Funktion des Grünlandes aufmerksam machen und lädt daher in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Grünlandverband (DGV) herzlich zum 1. Brandenburger Grünlandtag am 17. März 2026 an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) ein.
5. März 2026