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Tierzuchtreport: Schaf- und Ziegenzucht und -haltung

© LELF
eine Schafherde auf der Wiese
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Entwicklung der Schaf- und Ziegenbestände

Im Jahr 2025 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr der Gesamtbestand bei den Schafen um 0,9 Prozent beziehungsweise 900 Tiere. Erfreulich ist der gegenüber dem Vorjahr um 1.800 Tiere angestiegene Bestand an Jungtieren (unter einem Jahr), siehe Tabelle TZR25.SCH1. Der Ziegenbestand sank im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent beziehungsweise 290 Tiere (Tabelle TZR25.SCH2).

Im Jahr 2025 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr der Gesamtbestand bei den Schafen um 0,9 Prozent beziehungsweise 900 Tiere. Erfreulich ist der gegenüber dem Vorjahr um 1.800 Tiere angestiegene Bestand an Jungtieren (unter einem Jahr), siehe Tabelle TZR25.SCH1. Der Ziegenbestand sank im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent beziehungsweise 290 Tiere (Tabelle TZR25.SCH2).

Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V.

2025 wurden durch den Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V. 8.508 Mutterschafe in 33 Rassen züchterisch betreut (plus 57 Mutterschafe zum Vorjahr, Tabelle TZR25.SCH3). Bei den Ziegen ist der Zuchtbuchbestand mit 311 Muttern um 15 Prozent gesunken (Tabelle TZR25.SCH4). Die Anzahl der Züchter im Verband hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent verringert, von 208 auf 163 Züchter.

2025 führte der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V. 148 (-65 zum Vorjahr) Eigenleistungsprüfungen für Schafböcke und 6 (-2 zum Vorjahr) Eigenleistungsprüfungen für Ziegenböcke durch.

Eigenleistungsprüfungen zwischen dem 28. und 210. Lebenstag wurden 578 (- 84 zum Vorjahr) für Schafe und 28 (+ 20 zum Vorjahr) für Ziegen durchgeführt.

2025 wurden durch den Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V. 8.508 Mutterschafe in 33 Rassen züchterisch betreut (plus 57 Mutterschafe zum Vorjahr, Tabelle TZR25.SCH3). Bei den Ziegen ist der Zuchtbuchbestand mit 311 Muttern um 15 Prozent gesunken (Tabelle TZR25.SCH4). Die Anzahl der Züchter im Verband hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent verringert, von 208 auf 163 Züchter.

2025 führte der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e. V. 148 (-65 zum Vorjahr) Eigenleistungsprüfungen für Schafböcke und 6 (-2 zum Vorjahr) Eigenleistungsprüfungen für Ziegenböcke durch.

Eigenleistungsprüfungen zwischen dem 28. und 210. Lebenstag wurden 578 (- 84 zum Vorjahr) für Schafe und 28 (+ 20 zum Vorjahr) für Ziegen durchgeführt.

Ergebnisse aus der Stationsleistungsprüfung für Schafe

Mit 87 eingestallten Lämmern in der Prüfstation der LVAT Groß Kreutz e. V. war der Prüfumfang 2025 gegenüber 2024 um 54 Tiere höher (Tabelle TZR25.SCH9). Die Tiere der Rasse „Schwarzköpfiges Fleischschaf“ erbrachten die besten Leistungen in der Prüftageszunahme. Die durchschnittliche Prüftageszunahme dieser Rasse lag bei 447 g (Tabelle TZR25.SCH10). Mit einem Rückenmuskeldurchmesser von 27,7 mm wurde bei der Rasse Merinofleischschaf der höchste Durchschnittswert ermittelt (Tabelle TZR25.SCH11). In der Ultraschall-Fettauflage hatten die Lämmer der Rasse Merinolandschaf mit 5,2 mm Fettauflage den geringsten Wert.

Mit 87 eingestallten Lämmern in der Prüfstation der LVAT Groß Kreutz e. V. war der Prüfumfang 2025 gegenüber 2024 um 54 Tiere höher (Tabelle TZR25.SCH9). Die Tiere der Rasse „Schwarzköpfiges Fleischschaf“ erbrachten die besten Leistungen in der Prüftageszunahme. Die durchschnittliche Prüftageszunahme dieser Rasse lag bei 447 g (Tabelle TZR25.SCH10). Mit einem Rückenmuskeldurchmesser von 27,7 mm wurde bei der Rasse Merinofleischschaf der höchste Durchschnittswert ermittelt (Tabelle TZR25.SCH11). In der Ultraschall-Fettauflage hatten die Lämmer der Rasse Merinolandschaf mit 5,2 mm Fettauflage den geringsten Wert.

Milchleistungsprüfung bei Milchschafen und Milchziegen

Im Berichtsjahr wurde für 94 Schafe eine 150-Tage-Milchleistung ermittelt (Tabelle TZR25.SCH12). Die Schafe der Rasse „Ostfriesisches Milchschaf“ hatten mit 32,1 kg die höchste Summe aus Fett- und Eiweißmenge und mit 332 kg auch durchschnittlich die höchste Milchmenge. Der Tabelle TZR25.SCH13 können die durchschnittlichen Leistungen der geprüften Bestände entnommen werden.

Im Berichtsjahr wurde für 94 Schafe eine 150-Tage-Milchleistung ermittelt (Tabelle TZR25.SCH12). Die Schafe der Rasse „Ostfriesisches Milchschaf“ hatten mit 32,1 kg die höchste Summe aus Fett- und Eiweißmenge und mit 332 kg auch durchschnittlich die höchste Milchmenge. Der Tabelle TZR25.SCH13 können die durchschnittlichen Leistungen der geprüften Bestände entnommen werden.

Ergebnisse der Genotypisierung zur Scrapieresistenz bei Tieren verschiedener Schafrassen in Brandenburg

2025 wurden 422 Schafe zu ihrem Status auf Scrapieresistenz genotypisiert (Tabelle TZR25.SCH16). 316 Tiere (74,9 Prozent der untersuchten Tiere) waren in Bezug auf das gewünschte Resistenzallel ARR homozygot und 90 Tiere (21,3 Prozent) heterozygot. 96,2 Prozent der Tiere hatten somit das erwünschte ARR-Allel in ihrem Erbgut.

2025 wurden 422 Schafe zu ihrem Status auf Scrapieresistenz genotypisiert (Tabelle TZR25.SCH16). 316 Tiere (74,9 Prozent der untersuchten Tiere) waren in Bezug auf das gewünschte Resistenzallel ARR homozygot und 90 Tiere (21,3 Prozent) heterozygot. 96,2 Prozent der Tiere hatten somit das erwünschte ARR-Allel in ihrem Erbgut.

Landschafts- und Deichpflege durch Schaf- und Ziegenhalter

Nach wie vor ist die Schaf- und Ziegenbeweidung in der Landschafts-, Biotop- und Deichpflege gefragt. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes wurden 2025 4.710 Hektar Offenland gepflegt (- 314 Hektar gegenüber dem Vorjahr - Tabelle TZR25.SCH17-1). Außerdem kam das Pflegeverfahren Schafbeweidung auf 208 Hektar Waldfläche zum Einsatz (Tabelle TZR25.SCH17-2). Die gepflegte Deichstrecke betrug insgesamt 600 Kilometer (Tabelle TZR25.SCH18).

Nach wie vor ist die Schaf- und Ziegenbeweidung in der Landschafts-, Biotop- und Deichpflege gefragt. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes wurden 2025 4.710 Hektar Offenland gepflegt (- 314 Hektar gegenüber dem Vorjahr - Tabelle TZR25.SCH17-1). Außerdem kam das Pflegeverfahren Schafbeweidung auf 208 Hektar Waldfläche zum Einsatz (Tabelle TZR25.SCH17-2). Die gepflegte Deichstrecke betrug insgesamt 600 Kilometer (Tabelle TZR25.SCH18).

Weiterführende Informationen

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