Ausbau einer ehemaligen Wassermühle zum "Keramik&Kulturgut Glindow"

Keramikwerkstatt Werkstätten © Julia Winter

Fünf junge Keramikgestalter aus ganz Deutschland und Kanada gründen zusammen mit dem Eigentümer der Neuen Ziegel-Manufaktur Glindow im Sommer 2011 das "Keramik&Kulturgut Glindow". Gemeinsam erwerben sie das Gelände einer alten Wassermühle in Werder (Havel), Ortsteil Glindow.

Auf dem in sich geschlossenen Gelände stehen drei Gebäude: die historisch belegte, ehemalige Wassermühle, ein sogenanntes Langhaus und eine Remise, von der jedoch nur noch die Grundmauern standen. Mit Hilfe von Freunden und Familie, etwas Eigenkapital, Darlehen und den Zuwendungen des Landes Brandenburg für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER in Höhe von 30 % für die Außenhülle des Langhauses und 45 % für die Remise und Wassermühle, beginnt der Auf-und Ausbau der Gebäude.

Begonnen wurde mit dem Langhaus, welches von Anfang an als Wohngebäude genutzt wird. Die Sanierung der Außenhülle erfolgte noch im ersten Winter und der Innenausbau, vorwiegend in Eigenleistung, dauert noch an. Anschließend erfolgte das Beräumen der eingestürzten Remise. Die alten Materialien wurden nach Möglichkeit recycelt und für den Wiederaufbau genutzt. Für diesen wurden ortsansässige Handwerker beschäftigt; soweit jedoch möglich wurden Eigenleistungen z. B. im Innenausbau eingebracht. Das Gemäuer, aus traditionell und ortsüblich gemauerten Handstrich-Ziegeln, wird durch ein begrüntes Pultdach ergänzt.

Keramikwerkstatt © Julia WinterIm Frühjahr 2015 erfolgte die Fertigstellung der fünf individuell ausgebauten, lichtdurchfluteten Ateliers der Keramiker/Künstler, die nun auch zu den Öffnungszeiten besucht werden können.
Noch Ausstehend ist die Sanierung der ehemaligen Wassermühle. Diese soll zur "Kulturherberge Wassermühle"  mit Gästezimmern, Gastateliers und Gastwerkstätten für Künstler und Kunstgewerbetreibende ausgebaut werden. Die Fertigstellung der Kulturherberge ist für Sommer 2017 geplant.

Dennoch konnte sich das Keramik&KulturGUT Glindow schon jetzt zu einem Zentrum für keramische Kunst und Handwerk etablieren. Die Vielfältigkeit und Erlebbarkeit des keramischen und künstlerischen Schaffens, die verschiedenen Aktionen wie Hoffeste und Kurse, Ausstellungen mit Gastkünstlern, Aktionen für Kinder und Familien unterstützen das Vorhaben, einen Ort der kreativen Begegnung zu schaffen.

Seit Mai 2015 können die "Keramischen Werkstätten Glindow" Donnerstags und Freitags von 10 – 17 Uhr, sowie Sonntags von 14 – 17 Uhr besucht werden.

www.keramikundkulturgut.de

  

 

Letzte Aktualisierung: 25.05.2016

Kontakt

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
Neuruppin

Förderung, Ländliche Entwicklung
Jutta Haase
email an: Jutta Haase
Tel:  03391 / 838 227
Fax: 0331 / 27548 4243

Adressen: 

Dienstsitze der Abteilung Landentwicklung und Flurneuordnung



Externe Links

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