Höchstabgabepreise

Höchstabgabepreise bei der Gewährung einer Gemeinschaftsbeihilfe für die Abgabe von Milch an Schüler

Entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 657/2008 vom 10.07.2008 haben die Mitgliedsstaaten alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen um sicherzustellen, dass sich der Beihilfebetrag auf den von den Begünstigten gezahlten Preis niederschlägt. Dazu können die Mitgliedsstaaten Höchstpreise festsetzen. Gemäß der Schulmilch – Beihilfen – Verordnung vom 08.11.1985 setzt die nach Landesrecht zuständige Stelle für beihilfefähige Erzeugnisse einen Höchstpreis fest.

Die Höchstabgabepreise beinhalten die Mehrwertsteuer und eventuelle Verteilerprovisionen. Sie dürfen nicht über-,  aber durchaus unterschritten werden.  

In den vergangenen Jahren wurden die Höchstabgabepreise durch die zuständige Stelle auf Antrag immer wieder der Marktentwicklung angepasst. Eine sehr differenzierte Marktentwicklung führte zu betriebsbezogenen Höchstabgabepreisen. Neben den allgemein gültigen Höchstabgabepreisen ab 01.12.2012 für alle Schulmilchlieferanten, wurden auf Antrag einzelbetriebliche Höchstabgabepreise für folgende Firmen festgesetzt:

Firma SSC Lebensmittelfachgroßhandel - gültig ab 01.12.2013
Firma Gladrow GmbH & Co. KG - gültig ab 01.10.2014
Letzte Aktualisierung: 27.05.2016

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Agrarökonomie

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