Schulmilch

Informationen zum EU-Schulprogramm in den Bundesländern Brandenburg und Berlin

EU-Schulmilchposter © i.m.a.

Der Absatz von Milch und Milcherzeugnissen in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen wird im Rahmen des europäischen Schulprogramms aus Mitteln des Europäischen Garantiefonds für Landwirtschaft (EGFL) gefördert.

Nachfolgend erhalten Sie wichtige Informationen zur Antragstellung.


NEU – FÖRDERANTRAG FÜR SCHULMILCHFÖRDERUNG AB SCHULJAHR 2019/20 NOTWENDIG!

Ab dem Schuljahr 2019/20 muss die Schulmilchförderung mit einer neuen Software bearbeitet werden. Aus diesem Grund muss jeder Schulmilchlieferant und jeder Direktantragsteller einen Förderantrag für das aktuelle Schuljahr und das betreffende Bundesland stellen. Die Antragsformulare finden Sie auf dieser Internetseite. Diese Anträge müssen bis zum 30.10.2019 im LELF eingegangen sein.

Nach einem Zulassungsbescheid können die Schulmilchlieferanten die einzelnen Monate und die Direktantragsteller halbjährlich mit Zahlungsanträgen abrechnen. Auch die werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.  

 

Neu ab Schuljahr 2019/20 - Ausschließliche Förderung von Trinkmilch und laktosefreier Trinkmilch

Entsprechend des Beschlusses des Brandenburger Landtags vom 30.01.2019 wird ab dem Schuljahr 2019/20 nur noch Milch und laktosefreie Milch gefördert.

Welche Produkte werden wie gefördert?

Gefördert werden Trinkmilch und laktosefreie Trinkmilch.

Es ist nicht erlaubt Trinkmilch, für die die volle Unionsbeihilfe gewährt wurde, später mit Kakao oder anderen (gezuckerten) Produkten zu vermischen!

Schulmilcherzeugnisse dürfen nicht zur Zubereitung üblicher Schulmahlzeiten verwendet werden und/oder Teile der üblichen Schulmahlzeit ersetzen.

Die Bildungseinrichtung muss mit dem EU-Schulmilchposter und/oder anderen geeigneten Informationsmaterialien auf die Teilnahme am EU-Schulmilchprogramm verweisen.

Teilnehmende Bildungseinrichtungen und Schulmilchlieferanten werden Verwaltungskontrollen und Vor-Ort-Kontrollen unterzogen. Nichteinhaltung der Vorgaben führt zu anteiliger Beihilfenrückerstattung durch die Lieferanten oder zu Aussetzungsverfahren für deren Zulassung. 

Die Förderung von Schulmilchprodukten zieht eine stichprobenartige Evaluierung (wissenschaftliche Bewertung) des Programms in den teilnehmenden Bildungseinrichtungen nach sich. Mit der Teilnahme am Schulmilchprogramm erklären die Bildungseinrichtungen ihre Bereitschaft, an einer eventuellen Evaluierung teilzunehmen.

Wer kann gefördert werden?

Die Beihilferegelung richtet sich an Kinder, die regelmäßig eine Kindertageseinrichtung, eine Grundschule oder eine weiterführende Schule besuchen.

Wie hoch ist die Förderung?

Sie beträgt 0,48 € je Liter Trinkmilch oder laktosefreier Trinkmilch.
Die Höchstmenge an verbilligter Schulmilch beträgt 0,25 Liter je Kind und Schul- oder Betreuungstag. Auf Grundlage der Förderung wurden Höchstverkaufspreise abgeleitet. Sie dürfen nicht überschritten, aber unterschritten werden. Es handelt sich um Preise, die bereits alle Kosten und Steuern enthalten. Die Höchstabgabepreise sichern die Beihilfeweitergabe an die Begünstigten.

Wer kann die Förderung beantragen?

Die oben angegebenen Bildungseinrichtungen können verbilligte Schulmilcherzeugnisse

  1. über einen Lieferanten (z.B. Molkereien oder Händler) bzw. Schulträger beziehen, der die Schulmilchbeihilfe beantragt oder
  2. selbst einkaufen und Antragsteller werden.

Hierzu müssen diese nach EU-Recht vom Land zugelassen werden. Zuständig für die Zulassung ist das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF). Interessenten müssen einen formlosen Antrag auf Zulassung als Antragsteller von Schulmilchbeihilfe stellen.

Wo ist der Antrag einzureichen?

Landesamt für Ländliche Entwicklung,
Landwirtschaft und Flurneuordnung
Referat 41
Müllroser Chaussee 54
15236 Frankfurt (Oder)

Ansprechpartner:  
Frau Hirsch, Telefon: 0335/60676-2143
Viola.Hirsch@LELF.brandenburg.de

Frau Schön-Büttner, Telefon: 0335/60676-2142
Marlene.Schoen-Buettner@LELF.brandenburg.de

 

Letzte Aktualisierung: 02.03.2020