Bodenschutz und Düngung

Besucher auf dem Feld Bodenschutztag © LELF

Auf dem Gebiet des Bodenschutzes und der Düngung erfolgt die Wahrnehmung von hoheitlichen und fachrechtlichen Aufgaben im Rahmen von Düngegesetz, Düngeverordnung, Düngemittelverordnung, Bundesbodenschutzgesetz und Wasserrahmenrichtlinie sowie Agrar-Umweltprogrammen (u.a. KULAP).

Es werden standortspezifische Richtwerte aus dem landwirtschaftlichen Fachrecht zur Gestaltung und Durchsetzung der Guten fachlichen Praxis des landwirtschaftlichen Bodenschutzes und der Düngung sowie der Maßnahmen und Auflagen im Rahmen von Cross Compliance erarbeitet. Bei der Vorbereitung, Gestaltung und Umsetzung agrarpolitischer Entscheidungen auf Landesebene wird mitgewirkt. 


Programme zur Düngebedarfsermittlung und Nährstoffbilanzierung

1. DueProNP_BB

DueProNP_BB ist ein Programm ausschließlich zur Berechnung und Dokumentation des Düngebedarfs für Stickstoff und Phosphat. Das Update von Januar 2019 enthält:

  • eine aktualisierte P-Düngebedarfsermittlung mit den ab 01.01.2019 geltenden Empfehlungen (neue bzw. geänderte P-Bodengehaltsklassengrenzen; geänderte Zu- und Abschläge),
  • Berücksichtigung des ökologischen Landbaues (v.a. Nährstoffgehalte),
  • Ergänzung weiterer Kulturen z.B. Heil- und Gewürzpflanzen,
  • Funktionsverbesserungen z.B. Flächentausch.

Die Ergänzung zur Bedienungsanleitung geht ausschließlich auf die Änderungen gegenüber der Programmversion 2018 ein. Sie enthält u.a. die Anleitung zur verlustfreien betrieblichen Datenübernahme von der Version 2018 in die Version 2019!

Bitte lesen Sie vor der Nutzung des Programmes und bei auftretenden Problemen zuerst die Bedienungsanleitung und die Ergänzung zur Bedienungsanleitung!

2. DueProBilanz_BB (neuer Nährstoffvergleichsrechner)

Ab dem Düngejahr 2018 ist der Nährstoffvergleich zwingend nach den neuen Vorgaben der Düngeverordnung (DüV) vom 26.05.2017 zu erstellen. Aufgrund der damit verbundenen Änderungen darf der bis einschließlich Düngejahr 2017 verwendete NPK-Rechner nicht mehr genutzt werden.

Stattdessen ist DueProBilanz für die Erstellung der Nährstoffvergleiche nach DüV sowie der Stoffstrombilanz nach StoffBilV zu nutzen.

Bitte lesen Sie vor der Nutzung des Programmes zuerst die Bedienungsanleitung!

Bitte prüfen Sie regelmäßig – zumindest aber vor endgültiger Fertigstellung Ihrer Berechnungen -, ob eine neue Version für dieses Programm vorliegt!

3. BESyD

BESyD ist ein komplexes Programm zur Düngebedarfsermittlung mit Gabenteilung, zur Berechnung des Nährstoffvergleichs nach DüV sowie der Stoffstrombilanz nach StoffBilV. Zusätzlich ermöglicht es die Berechnung einer fachlich erweiterten Variante bei der Düngebedarfsermittlung, Einhaltung der 170 kg N/ha Obergrenze für organische Düngung, Humus- und Schlagbilanzen für N, P, K, Mg, Ca und entsprechende Düngeempfehlungen. Das aktuelle Update vom Januar 2019 wird Ihnen in Kürze auf der neuen Austauschplattform für Programme zur Umsetzung der DüV  zur Verfügung stehen, die von dieser Seite aus verlinkt ist!

Die Programme werden Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt und berücksichtigen die Spezifika des Landes Brandenburg.

Für Fragen und Hinweise zum Programm wenden Sie sich bitte an:
Jörg Lübcke
Tel. 03328 436154, email: joerg.luebcke@lelf.brandenburg.de
Dorothea Heidecke
Tel. 03328 436151, email: dorothea.heidecke@lelf.brandenburg.de


Informationen zur Stoffstrombilanzverordnung (StoffBilV)

Neue Rechtsgrundlagen für die Düngung

Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen erhalten Sie auf der rechten Seite unter Aktuelles "Neue düngerechtliche Regelungen". Im Volltext sind die neuen Regelungen weiter rechts unten unter Gesetzliche Grundlagen zu finden.

Düngebedarfsermittlung für Phosphor - Neu!

Aktuelle Hinweise zu § 8 (5) Düngeverordnung – Berücksichtigung von Ernteausfällen im Nährstoffvergleich für Stickstoff

Herbstdüngung bei Trockenheit

Düngebedarfsermittlung (DBE) Zweitfrucht

Düngebedarfsermittlung im Herbst  -  Neu 2018!

Düngebedarfsermittlung bei Festmist von Huf- und Klauentieren sowie Komposten

In dem Beitrag werden Ausnahmeregelungen und Düngebedarfsermittlung für die o. g. Düngemittel erläutert. Darüber hinaus steleln wir Ihnen ein Formblatt zum Ausfüllen und zum Ausdrucken zur Verfügung.

Düngebedarfsermittlung

ist je Schlag bzw. je Bewirtschaftungseinheit vor dem Ausbringen wesentlicher Nährstoffmengen an Stickstoff und Phosphat erforderlich. Weitergehende Hinweise finden Sie hier:

Hinweis zum Umgang mit Beizen und Blattdüngern

Mitteilungen

Hier erhalten Sie die Mitteilungen zu den Gehalten an mineralischem Stickstoff und Schwefel in den Ackerböden des Landes Brandenburg.
Die folgende Mitteilung ist die Empfehlung für die Düngung der nach Landesrecht zuständigen Stelle entsprechend § 3 (3) Düngeverordnung vom 27.01.2007 in der jetzt gültigen Fassung.

Düngebedarfsermittlung beim Vermehrungsanbau von Gräsern

Hinweise zur Umsetzung der Düngeverordnung im ökologischen Labndbau

Hinweise Bodenzustand

Hinweise zur Aufbringung auf überschwemmten, wassergesättigten, gefrorenen oder schneebedeckten Boden

Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdüngern (WDüngV)

Zum 01.09.2010 ist die Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdüngern in Kraft getreten. Abgeber, Beförderer und Empfänger von Wirtschaftsdüngern bzw. von Stoffen, die Wirtschaftsdünger enthalten haben Aufzeichnungs- (§ 3), Melde- (§ 4) und Mitteilungspflichten (§ 5) zu erfüllen, die hier näher erläutert werden.  

         Formulare

Düngemittelverkehrskontrolle

Düngemittelrechtliche  Vorschriften

Letzte Aktualisierung: 15.01.2019

Kontakt

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung 
Teltow OT Ruhlsdorf

Düngung
Dorothea Heidecke
email an: Dorothea Heidecke
Tel:  03328 / 436151
Fax: 03328 / 436118

Jörg Lübcke
email an: Jörg Lübcke
Tel:  03328 / 436154
Fax: 03328 / 436118

Bodenschutz
Jörg Zimmer
email an: Jörg Zimmer
Tel:  03328 / 436153
Fax: 03328 / 436118


Aktuelles

Vorträge des LELF

Pflanzenbautag 2018 in Götz:


Ackerbauliche Bodenutzung bei starker Hangneigung
Empfehlungen zur Vorbeugung von Pflanzenschutzmittel- und Nährstoffeinträgen in Oberflächengewässer

Auswirkungen der pfluglosen Bodenbearbeitung