Bodenschutz und Düngung

Person beim Kontrollieren von DüngesäckenDüngemittelkontrolle © LELFAuf dem Gebiet des Bodenschutzes und der Düngung erfolgt die Wahrnehmung von hoheitlichen und fachrechtlichen Aufgaben im Rahmen von Düngegesetz, Düngeverordnung, Düngemittelverordnung, Bundesbodenschutzgesetz und Wasserrahmenrichtlinie sowie Agrar-Umweltprogrammen (u.a. KULAP).

Es werden standortspezifische Richtwerte aus dem landwirtschaftlichen Fachrecht zur Gestaltung und Durchsetzung der Guten fachlichen Praxis des landwirtschaftlichen Bodenschutzes und der Düngung sowie der Maßnahmen und Auflagen im Rahmen von Cross Compliance erarbeitet. Bei der Vorbereitung, Gestaltung und Umsetzung agrarpolitischer Entscheidungen auf Landesebene wird mitgewirkt. 

Neue Rechtsgrundlagen für die Düngung

Die neue Düngeverordnung ist am 02. Juni 2017 in Kraft getreten, das neue Düngegesetz am 16. Mai 2017. Informieren Sie sich bitte über die neuen Regelungen! Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen vermittelt der Vortrag "Neue düngerechtliche Regelungen" von Frau Heidecke, abrufbar auf der rechten Seite unter Aktuelles. Im Volltext finden Sie beide Regelungen auf der rechten Seite unter Gesetzliche Grundlagen.

Ergänzende Stickstoffbedarfswerte für landwirtschaftliche Ackerkulturen

nach Anlage 4 Tabellen 2 und 3 DüV

Zusätzlich zu den in der DüV genannten Fruchtarten wurden in den Tabellen die Stickstoffbedarfswerte einer Vielzahl weiterer Fruchtarten ergänzt.

Düngebedarfsermittlung im Herbst

nach § 6 (9) DüV

Das Formblatt in der Anlage dient der sachgerechten Bestimmung des Stickstoff-Düngebedarfs der dort genannten Fruchtarten und der Erfüllung der Aufzeichnungspflichten gemäß § 4 und § 10 DüV.

Düngebedarfsermittlung 2. Hauptfrucht (Zweitfrucht)

Auf Grundlage der neuen Düngeverordnung geben wir Ihnen in den Anlagen Hinweise und stellen Ihnen ein Formblatt zum Ausfüllen und zum Ausdrucken zur Verfügung.

Düngebedarfsermittlung bei Festmist von Huf- und Klauentieren sowie Komposten

In dem Beitrag werden Ausnahmeregelungen und Düngebedarfsermittlung für die o. g. Düngemittel erläutert. Darüber hinaus steleln wir Ihnen ein Formblatt zum Ausfüllen und zum Ausdrucken zur Verfügung.

Mitteilungen

Hier erhalten Sie die Mitteilungen zu den Gehalten an mineralischem Stickstoff und Schwefel in den Ackerböden des Landes Brandenburg. 

Die folgende Mitteilung ist die Empfehlung für die Düngung der nach Landesrecht zuständigen Stelle entsprechend § 3 (3) Düngeverordnung vom 27.01.2007 in der jetzt gültigen Fassung.

Seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2012/13 ist die bundesweit einheitlichen Auslegung des Begriffes “Unverzügliche Einarbeitung” entsprechend der Düngeverordnung (DüV) zu beachten. Nachfolgend finden Sie weiterführende Informationen zu diesem Thema.

Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdüngern (WDüngV)

Zum 01.09.2010 ist die Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdüngern in Kraft getreten. Abgeber, Beförderer und Empfänger von Wirtschaftsdüngern bzw. von Stoffen, die Wirtschaftsdünger enthalten haben Aufzeichnungs- (§ 3), Melde- (§ 4) und Mitteilungspflichten (§ 5) zu erfüllen, die hier näher erläutert werden.  

         Formulare

Düngemittelverkehrskontrolle

Düngemittelrechtliche  Vorschriften


Programme

Humusbilanzrechner 

Der Humusbilanzrechner ist eine Berechnungshilfe zur Prüfung der betrieblichen Humusbilanz gemäß Anlage zu § 3 Abs. 4 und 5 der DirektZahlVerpflV.    
Stickstoffbedarfsanalyse 2017

Das Programm Stickstoffbedarsanalyse (SBA) für Betriebe dient entsprechend § 3 DüV der Ermittlung des Düngebedarfes bei Stickstoff im Frühjahr anhand von Nmin-Ergebnissen (sofern keine Berechnung durch anerkannte Labore bzw. Beratungsfirmen zur Verfügung steht).

Nährstoffvergleichsrechner

Der Nährstoffvergleichsrechner des Landesamtes für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) Sachsen-Anhalt, angepasst für das Land Brandenburg, ist ein Hilfsmittel zur Erstellung der Nährstoffvergleiche für Stickstoff und Phosphor entsprechend § 5 der Düngeverordnung (DüV) vom 27.02.2007 (BGBl. I S. 221) in der jetzt gültigen Fassung sowie zusätzlich für Kalium. Er ermöglicht ebenfalls die Erstellung einer aggregierten Schlagbilanz im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen.

Weiterführende Beiträge:

Letzte Aktualisierung: 11.08.2017

Kontakt

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung 
Teltow OT Ruhlsdorf

Düngung
Dorothea Heidecke
email an: Dorothea Heidecke
Tel:  03328 / 436151
Fax: 03328 / 436118

Bodenschutz
Jörg Zimmer
email an: Jörg Zimmer
Tel:  03328 / 436153
Fax: 03328 / 436118


Aktuelles

Vortrag Dorothea Heidecke, Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, Bodenschutz und Düngung

Vortrag Kathlin Schweitzer, Humboldt-Universität zu Berlin, Albrecht-Daniel-Thear-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften 

Ackerbauliche Bodenutzung bei starker Hangneigung
Empfehlungen zur Vorbeugung von Pflanzenschutzmittel- und Nährstoffeinträgen in Oberflächengewässer

Auswirkungen der pfluglosen Bodenbearbeitung