Ersatzneubau einer Brücke über die Pulsnitz bei Gröden im Bodenordnungsverfahren Schraden II

Lage des Bodenordnungsverfahren Lage Verfahren © LELF

Das Bodenordnungsverfahren Schraden II umfasst ein Gebiet von circa 1 960 Hektar. Es befindet sich im Landkreis Elbe-Elster und wird südlich von den  Orten Gröden und Hirschfeld begrenzt. Das Verfahren ist am 15.09.2008 gemäß § 56 Landwirtschaftsanpassungsgesetz angeordnet worden.

Das Verfahrensgebiet ist gekennzeichnet durch umfangreiche Meliorationsmaßnahmen im Rahmen der kollektiven Bewirtschaftung durch die LPG, verbunden mit der Errichtung vieler wasserbaulicher Anlagen zur Regulierung des Wasserhaushaltes.

Das Bodenordnungsverfahren wurde u. a. eingeleitet, um die Grundlagen der Wirtschaftsbetriebe zu verbessern, den Arbeitsaufwand zu vermindern und die Bewirtschaftung zu erleichtern.

Brücke über die Pulsnitz bei GrödenBrücke © LELFDer Ersatzneubau einer Brücke über die Pulsnitz (K01/14/02) ist ein Baustein zur Gestaltung und Erschließung des Flurbereinigungsgebietes unter Beachtung der jeweiligen Landschaftsstruktur und den Interessen der Beteiligten. Die Prüfung des Brückenbauwerkes im Jahr 2008 ergab einen kritischen Bauzustand mit erheblichen Mängeln, in deren Folge sie gesperrt wurde.  Es handelte sich um eine Einfeldbrücke mit einer Breite von 3 Metern und einer Länge von 12 Metern. Der Ersatzneubau beträgt nun 4,5 Meter in der Breite, 14,2 Meter in der Länge und wird voraussichtlich Mitte 2017 fertiggestellt. Die Freigabe erfolgt für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr, Radfahrer und Fußgänger.

Bauberatung Ersatzneubau BrückeBauberatung © LELFBauherr ist die Teilnehmergemeinschaft im Bodenordnungsverfahren Schraden II,  vertreten durch den Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung Brandenburg.  Das Verfahren und der Bauverlauf der Brücke werden durch die Abteilung Landentwicklung und Flurneuordnung, Dienstsitz Luckau, begleitet.

Die Planung und örtliche Bauüberwachung erfolgt durch das Ingenieurbüro PROKON Beratung und Bauplanung GmbH mit Sitz in Kolkwitz und die Bauausführung durch die MELI-BAU GmbH mit Sitz in Herzberg (Elster).

Die Gesamtkosten betragen circa 400.000 Euro und werden kofinanziert vom Bund sowie Mitteln des Landes Brandenburg. Der nichtförderfähige Anteil wird durch  die Kommune aufgebracht.

Letzte Aktualisierung: 13.07.2017

Kontakt

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
Prenzlau

Bodenordnung
Matthias Benthin
email an: Matthias Benthin
Tel:  03984 / 7187 42
Fax: 03984 / 7187 77

Adressen:
Dienstsitze der Abteilung Landentwicklung und Flurneuordnung


Externe Links

Informationen des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) :