30 Jahre Testanbau der Aprikosen der Mark Brandenburg

drei Aprikosen © LELF

Die Aprikosen verfügen wie jede andere Kulturpflanze über eine bestimmte ökologische Anbaubreite. 

Die Erweiterung des Anbaus auf Randgebiete oder Grenzstandorte, erfordert ein hohes kulturtechnisches know how und geeignetes genetisches Material. Die Testpflanzungen in hiesiger Region, speziell im Berlin/ Potsdamer Raum, laufen seit über 250 Jahren, ohne dass sich ein Anbau durchsetzen konnte. Begrenzte Ausnahmen sind Insel Werder mit den Schweinsohr-Aprikosen und einigen Sorten des Sortimentes von LAUCHE oder der Anbau um Falkenhagen in Märkisch-Oderland. 

Eine Ursache wird in der fehlenden, systematischen Erfassung und Bewertung der ausdauernden, zum Teil über 80 jährigen Gehölze und ihrer Lebensumstände gesehen. Eine weitere besteht in dem Auftreten und dem Wandel von Schadinsekten, pilzlichen Schaderregern und Viruserkrankungen. Die Einschleppung des Scharkavirus führte landesweit zum Verlust vieler wertvoller Gehölze und verhinderte durch den hohen Infektionsdruck Nachpflanzungen von Gehölzen.

Nachfolgen finden Sie einen Beitrag zum Aprikosenseminar 2017.

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Letzte Aktualisierung: 06.10.2017

Kontakt

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung
Müncheberg

Obstbauversuchsstation
Dr. Hilmar Schwärzel
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